This year, the Argentinean government turned the 7th and 8th of March into a bank holiday to foster local tourism and give the industry a healthy boost. After the ensuing long weekend, the numbers were crunched at lightning speed and the newspapers published lengthy articles and declared the project either a success or a failure, depending on their political tendencies. Well, with us, the plan worked out just fine, because we took the opportunity to fly out to Mendoza, the wine capital of Argentina, for a few days to kick-off our tourist agenda.
Dieses Jahr hat die argentinische Regierung den 7. und 8. März zu einem Feiertag erklärt, mit dem Ziel, den lokalen Tourismus anzukurbeln. Direkt nach dem entstandenen langen Wochenende erfolgte die statistische Auswertung, und die Zeitungen veröffentlichten ausführliche Artikel, in denen sie das Unterfangen – je nach politischer Ausrichtung - entweder als Erfolg oder als Flop bezeichneten. Nun, bei uns ist der Plan jedenfalls aufgegangen, da wir die Gelegenheit nutzten und für ein paar Tage nach Mendoza, der Weinhauptstadt Argentiniens flogen, um endlich unser touristisches Programm loszutreten.
Heading out to Mendoza from Aeroparque Newbery, the local national airport of Buenos Aires close to the River Plate Stadium, taking off across the Rio de la Plata.
First stop was Uspallata, according to Lonely Planet a „humble litte crossroads town on the way to the Chilean border.“ I would take the term “town” with a pinch of salt in this context because it might give you a wrong impression of the size of the place.
Unser erstes Reiseziel war Uspallata, laut Lonely Planet eine „bescheidene kleine Stadt auf dem Weg zur chilenischen Grenze.“ Ich würde den Begriff „Stadt“ mit Vorsicht genießen, da er womöglich eine falsche Vorstellung von den Ausmaßen des Ortes vermittelt.
Uspallata officially has 3550 inhabitants, but I don’t know if that counts in the tourists who either drive through or seek a base for their hiking and rafting excursions on the Mendoza River. It is hard to get lost on the 2 main streets and the choice between the few hotels and restaurants is not really a challenge. Our evening entertainment was provided by the Tibet Bar, which is situated right at the main intersection. We managed to get a table at the veranda, from where we could watch the locals take a walk with their kids or drive by in their pickups. We could also admire the gauchos who came riding into town with their dogs in tow. Some of them even stopped right in front of the bar, had a chat with friends and sipped some beer, before galloping off into the sunset. This, coupled with the overpowering smell of BBQs … a different world far, far away from everything. What a ruckus it must have caused when Annaud came along with his crew to shoot „Seven years in Tibet“ in the area!
Uspallata hat offiziell 3550 Einwohner, aber ich weiß nicht, ob das die Touristen mitzählt, die täglich auf der Durchfahrt haltmachen oder den Ort als Basis für ihre Trekking- oder Rafting-Ausflüge auf dem Mendoza-Fluss benutzen. Man kann sich auf den 2 Hautstrassen schwerlich verlaufen, und die Auswahl zwischen den wenigen Hotels und Restaurants fällt auch nicht sonderlich schwer. Unser abendliches Entertainment wurde von der Tibet-Bar gestellt, die genau an der Hauptkreuzung liegt. Wir ergatterten einen Tisch auf der Veranda, von wo aus wir den Bewohnern zusehen konnten, wie sie mit ihren Kindern vorbeispazierten oder in ihren Pickups die Strasse entlangfuhren. Oder wir konnten die Gauchos bewundern die mit ihren Hunden im Schlepptau in die Stadt geritten kamen. Manche hielten sogar vor der Bar, hielten einen Schwatz mit ihren Amigos und tranken ein Bier, bevor sie in den Sonnenuntergang davongaloppierten. Dieser Anblick, gepaart mit dem allgegenwärtigen Geruch nach Grillkohle ... wahrlich eine andere Welt, weit weg von allem. Was für einen Aufstand es gegeben haben muss, als Annaud mit seiner Crew in die Stadt kam, um „Sieben Jahre Tibet“ zu drehen!
Well, no matter what, for us the town had also been a life saver. After booking the plane tickets I was surprised to find out that there were no hotel rooms left in Mendoza for the Saturday. The reason for that was, that they celebrated the last weekend of Vendimia, the big annual wine festival and most important event of the year. So we had to change plans and switch the agenda around, making the drive around the Andes item number 1 on the list.
Wie auch immer, für uns hatte sich die Stadt als Lebensretter entpuppt. Nachdem ich nämlich die Flugtickets gebucht hatte, musste ich feststellen, dass in Mendoza kein Hotelzimmer mehr zu bekommen war. Grund hierfür war, dass just an diesem Wochenende die Vendimia, das alljährliche Weinfest und größte Ereignis der Stadt zu Ende ging. Also hatten wir die Agenda umstellen und die Tour durch die Anden zum Punkt Nr. 1 auf der Liste erklären müssen.
First tourist stop: Puente del Inca, a fascinating rock formation halfway between Uspallata and the border to Chile.
Erste Touristenattraktion: Puente del Inca, eine faszinierende Steinformation auf halber Strecke zwischen Uspallata und der chilenischen Grenze.
Second tourist stop: Aconcagua National Parc. We took a walk to Laguna de los Horcones. The Aconcagua is the highest mountain outside the Himalaya and with almost 7000 meters only to be admired from far away – at least in our case.
Third tourist stop: Los Penitentes
We aren’t sure that we actually saw the Penitentes, a mountain range in the shape of praying monks. We stopped in the little town, but there was no one to ask, so I just took a picture and tried to google a matching picture. No luck so far.
Dritte Touristenattraktion: Los Penitentes
Wir sind nicht mal sicher, dass wir die Penitentes (zu Deutsch die „Büßer “) tatsächlich gesehen haben. Es handelt sich hier um eine Bergkuppe, die die Form von betenden Mönchen hat, daher der Name. Wir haben in dem kleinen gleichnamigen Ort angehalten, aber es war niemand da, den wir hätten fragen können. Also habe ich ein Photo gemacht und zu Hause versucht, ein passendes Bild zu googeln. Bisher ohne Erfolg.
Lunch Stop at Las Cuevas, where we had lentil soup. According to a Lonley Planet reader the best ever – well, he or she obviously never tried the Linsenbrabbel made by my father-in-law.
Fourth tourist stop: Christ the Redeemer
Bumping up the old Route 7 towards the border of Chile for 8 km almost made us loose our lunch and our rental loose its gear. But we finally made it up to the height of 4000 m above sea level to admire the fantastic view – and to quickly run for shelter against the chilly winds. But most importantly, we had a look at the famous statue of Christ, that was erected in 1904 as a symbol for a border pact between Argentina and Chile.
Vierte Touristenattraktion: Cristo Redentor
Während der 8 km langen Fahrt über die alter Nationalstrasse 7 in Richtung chilenische Grenze hätten wir beinah unser Mittagessen und unser Mietwagen fast sein Getriebe verloren. Aber wir schafften es dann doch noch über die Ruckelpiste hinauf auf 4000 Meter, wo wir die phantastische Aussicht genossen und uns dann ganz schnell vor dem schneidenden Wind in Sicherheit brachten. Das wichtigste war natürlich der Anblick der 8 Meter hohen Christusstatue, die 1904 als Symbol der friedlichen Beilegung einer Grenzstreitigkeit mit Chile dort errichtet wurde.
Sonntagabend erreichten wir dann Mendoza-Stadt. Nachdem wir in unserem Hotel eingecheckt hatten, unternahmen wir einen Spaziergang durch die Innenstadt. Die Atmosphäre in Mendoza ist sehr entspannt, und die Park und Strassen waren voller Touristen und Ortsansässigen, die einen Schaufensterbummel unternahmen oder einfach nur den schönen Abend genossen. Alles in allem fanden wir nicht, dass es in Mendoza nicht wirklich viel zu sehen gibt – einige werden hier sicherlich protestieren. Und so waren wir ganz zufrieden, dass wir am nächsten Morgen in einen Kleinbus steigen konnten, der uns ins Valle de Uco zu einer Weintour brachte.
The valley is a fairly young wine region around 150 km away from Mendoza City, and the wines from there are not as well known as the ones from the Maipu or Lujan de Cuyo area closer to the province capital, but we decided to check it out.
Das Tal ist eine relativ junge Weinregion, das circa 150 km von Mendoza-Stadt entfernt ist. Die Weine sind nicht so bekannt wie die aus Maipu oder der Lujan de Cuyo Gegend, aber wir wollten es ausprobieren.
Together with two Brits, three Americans and one Russian we visited three bodegas in the valley, tasting a few whites, but mainly reds –Malbec, of course. Luckily, they treated us to a an extensive lunch at the third bodega, so we weren’t completely drunk when we were driven back to Mendoza.
Zusammen mit zwei Briten, drei Amerikanern und einer Russin besuchten wir drei Bodegas und probierten ein paar Weißweine, aber vorwiegend Rote – natürlich Malbec. Zum Glück bekamen wir bei der dritten Bodega noch ein üppiges Mittagessen, so dass wir nicht völlig betrunken waren, als sie uns nach Mendoza zurückkutschierten.
Any recommendations from my side? Should you get your hands on a bottle of Clos de los Siete 2008, try it. And if you should be thinking about visiting Mendoza, definitely put a trip to the surroundings onto the agenda.
Uschi will da nicht hinkommen ;-)
ReplyDeleteLiebe Grüße
Aber da gibt es doch Wein ... :-)
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